Mit 61,2 Mio. EUR Umsatz schließt Belysse das erste Quartal 2026 ab. Das Minus von 8,9 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum resultiert für den belgischen Hersteller textiler Bodenbeläge aus einer anhaltend schwachen Nachfrage in Europa (-19,4 %). Besser lief es in den USA. Jedoch wurde dort das organische Wachstum von 12,1 % zum Großteil von negativen Wechselkurseffekten egalisiert, sodass unter dem Strich lediglich ein Plus von 0,7 % verbucht werden konnte.
Das bereinigte Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) habe allerdings das Niveau des ersten Quartals 2025 übertroffen, da höhere Absatzmengen in den USA, verbesserte Margen und niedrigere Fixkosten die geringen Volumina in Europa und die negativen Währungseffekte mehr als ausgleichen konnten. Zudem hat Belysse jetzt Preiserhöhungen und Zuschläge eingeführt, um die Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten auf die Rohstoff-, Energie- und Transportkosten abzufedern.