Erfolge auf den europäischen Märkten und im Einzelhandelssegment sowie eine allmähliche Erholung im nordischen Neubau haben beim schwedischen Parketthersteller Kährs im zweiten Quartal 2026 zu einem stärkeren Auftragseingang, steigenden Umsätze und einer leicht verbesserten Rentabilität geführt. Die Nettoerlöse erhöhten sich um 9 % auf 552 Mio. SEK (knapp 50 Mio. EUR). Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (EBITA) verbesserte sich von 17 auf 22 Mio. SEK (ca. 2 Mio. EUR). Der Periodenverlust verminderte sich von -26 auf -18 Mio. SEK.
Für das erste Halbjahr 2026 nennt Kährs einen Nettoumsatz von 1,08 Mrd. SEK (ca. 97,6 Mio. EUR; +3 %) und ein operatives EBITA von 27 Mio. SEK (Vorjahreszeitraum 39 Mio.). Der Periodenverlust hat sich mit -61 Mio. SEK allerdings mehr als verdoppelt. CEO Johan Magnusson sieht die Strategie von Kährs bestätigt und die Marktposition in einem anhaltend schwierigen Umfeld gefestigt. Gut abgeschnitten hätten im zweiten Quartal vor allem die Märkte in Schweden, Norwegen, Deutschland, die Schweiz, Frankreich sowie in Süd- und Osteuropa.